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Ogo gekauft

 
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Alberto
Gast





BeitragVerfasst am: Di. 21. März. 2006 15:36    Titel: Ogo gekauft

Heute habe ich ein möglicherweise interessantes Gerät entdeckt Es handelt sich um ein System um E-Mail zu senden und empfangen sowie MSN Messenger Chat zu machen. Telefonnieren und SMS senden und empfangen kann man nicht. Das Gerät nennt sich Ogo und wird von Swisscom-Mobile vertrieben. Der Preis ist Fr. 48.- bei einen 2-Jahresvertrag und 148.- Fr. bei einem 1-Jahresvertrag. Die monatlichen Kosten betragen Fr. 19.- in der Schweiz. Es kommen keine weitere Kosten für die Datenübertragung dazu. Für die Benützung im Ausland muss das Gerät zuerst von der Swisscom Hotline freigeschaltet werden. Bei der Benutzung im Ausland fallen dann aber weitere Kosten an. Die Datenübertragung geschieht mit GPRS. Die Grösse des Gerätes beträgt geschlossen 11.5 x 7.5 x 2.5 cm und wiegt 160 Gramm. Die Version für Europa ist ein Dualband-Gerät auf 900 und 1′800 MHz. Der Akku hält nach Angaben des Herstellers 120 Std. Standby und 36 Stunden Betriebszeit.


Ich wollte das Gerät ausprobieren und schauen wie es sich bewährt. OK, ich weiss es ist eher gedacht für junge Leute die gerne Chatten wollen. Aber beliebig viele E-Mail senden und empfangen zu können ohne weiteren Kosten hat mich dann doch dazu bewogen das Gerät auszuprobieren. Zuhause angekommen habe ich dann schnell das Gerät konfiguriert. Das ging ganz ohne Manuals. Dabei hat sicherlich geholfen, dass ich ursprünglich aus der EDV Branche komme und Einstellungen wie SMTP, POP etc. keine Fremdwörter für mich sind. Dann 3 Minuten nach dem Auspacken war das Gerät funktionsfähig und die ersten E-Mail trudelten schon ein. Leider konnte ich das Gerät danach nicht mehr testen, da mein Kollege es mir aus der Hand gerissen hat und nun schon eine Stunde begeistert mit dem MSN Messenger darauf chattet. Er zieht diesen Ogo vor obwohl der PC direkt neben ihm steht. Er meint es ginge besser mit dem Ogo als mit dem PC. E-Mails lassen sich viel besser lesen als mit dem Handy. Anhänge kommen nicht beim Gerät an, was eigentlich logisch ist. Der Ogo weist einem aber darauf hin, dass die E-Mail für das Gerät umformatiert wurde.
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Alberto
Gast





BeitragVerfasst am: Di. 21. März. 2006 15:37    Titel:

Nach 2..3 Tagen kann ich nun immer noch sagen, dass ich sehr zufrieden bin. Folgende kleinen (möglichen) Problemzonen habe ich aber festgestellt. a) Der Ogo kann nicht mit Googles GMail. Google möchte hier verschlüsselte Datenverbindungen, was der Ogo nicht kann. b) Bei einigen Providern kann man mehrere Absender-Adresen bei seinem Mail-Account definieren. Dies klappte bei mir mit dem Ogo nicht. Man kann zwar bis zu 5 Mail-Accounts definieren. Wenn jedoch bei einem dieser Accounts der Provider und Anmelde-Namen gleich sind, so bemerkt dies der Ogo und akzeptiert dann den Mail-Account nicht.

Zuerst hatte ich das Problem, dass wenn ich E-Mail auf dem Ogo löschte diese auch auf dem PC zuhause gelöscht wurden. Dann habe ich jedoch einen Blick in’s Handbuch geworfen und die “Optionen” Taste am linken Rand des Ogo gefunden. Diese Taste bietet einem, je nachdem was man gerade geöffnet hat, verschiedene Auswahlmöglichkeiten. So auch das Löschen von Mails entweder nur auf dem Ogo oder auch auf dem Server.
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Gast






BeitragVerfasst am: Di. 21. März. 2006 15:38    Titel:

In der Zwischenzeit benutze ich den Ogo täglich, meist aber nur die E-Mail Funktion. Ich bin fast immer mit dem Auto unterwegs und oft erst am Abend zuhause. Da ist es praktisch wenn man auf hereinkommende Anfragen und Aufträge schnell reagieren kann. Meist sage ich den Kunden sie sollen den Auftrag per E-Mail senden. Früher war das immer schwierig. Man war am Fahren und es kam ein Anruf. Dann musste man irgendwie, während dem Fahren, die Adresse aufschreiben. Das war irgendwie mühsam und vielleicht sogar etwas gefährlich. Gleichzeitig das Auto, das Mobiltelefon und noch etwas notieren. Wenn man den Auftrag per E-Mail erhält kann man am nächsten Rastplatz schnell einen Blick in den Ogo werfen und hat alles schriftlich.

Das einzige Problem ist, dass die Swisscom ab und zu Ausfälle bei ihren Ogo-Servern hat und dann der Dienst nicht zur Verfügung steht. Aber ich selber war noch nicht gross davon betroffen.
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Erich
Gast





BeitragVerfasst am: Di. 21. März. 2006 15:38    Titel:

In Amerika soll es den Ogo auch schon 1..2 Jahre geben und dort sei auch Yahoo Chat möglich. Dieser ist aber definitiv auf dem Schweizer Modell nicht drauf.

Die Bluetooth Schnittstelle ist auf dem Schweizer Gerät auch vorhanden, doch nirgendwo dokumentiert. Aber im Menu findet man sie etwas versteckt, wenn auch nicht mit “Bluetooth” angeschrieben. Headset habe ich keines aber einen Laptop welcher einen Bluetooth Adapter besitzt. Und wirklich: Ich konnte den Ogo mit dem Laptop koppeln und dann Outlook Mails auf dem Laptop abrufen. Webbrowsen ging allerdings nicht. Ich denke sie lassen da nur einige Ports frei (vielleicht auch Swisscom serverseitig). Jedoch hat dann nach 2..3 Minuten der Ogo einen Reset gemacht und neu gestartet. Danach habe ich nicht weiter gepröbelt.

Und noch was für den Schweizer Ogo: Ausländische Provider sind gesperrt, werden aber auf Wunsch freigeschaltet. Ein Telefon genügt. Hier ist dann allerdings das Datenvolumen nicht mehr inklusive und wird separat verrechnet. So war ich schon in Italien, Deutschland und Brasilien. Ein Tag Deutschland hat so rund 10 Euro gekostet.
In Brasilien hatte ich die Mail-Abholung auf “manuell” gesetzt. Dort habe ich fast jeden Tag E-Mails abgeholt und auch manchmal lange MSN gemacht. Zudem gab’s einmal sogar einen Programm-Update welchen ich installiert haben. Dann war ich jedoch ein wenig gespannt auf die Kosten. Die waren dann auch nur ca. 15 Euro.
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